Dozenten Klaviersommer 2019



 

Der Wasserburger Klaviersommer unter der künstlerischen Leitung der beiden Mozarteums-Professoren Klaus Kaufmann und Thomas Böckheler ist ein Forum des internationalen künstlerischen Austausches junger Musiker. Junge Pianisten aus den unterschiedlichsten Ländern treffen sich zehn Tage, um sich unter der Leitung von erfahrenen Dozenten für Wettbewerbe, Prüfungen, Konzerte etc. vorzubereiten. Seit 2004 wurde das Kursangebot um Gesang und Liedbegleitung erweitert. Diese Fächer werden im jährlichen Wechsel angeboten.
Für den Unterricht und zum Üben stehen mehrere Flügel und Klaviere zur Verfügung. Jeder Teilnehmer erhält täglich Unterricht und hat ca. vier Stunden Übezeit.
Es ist dabei ein besonderes Anliegen, über die professionelle musikalische Arbeit hinaus eine Atmosphäre zu schaffen, in der der interkulturelle Austausch und der persönliche Kontakt zwischen Studenten und Dozenten gefördert wird. Um die Vorspielsituation zu trainieren, finden allabendlich Konzerte statt, die mit dem Abschlusskonzert aller Teilnehmer enden.

Klaus Kaufmann

 

studierte in München, Salzburg und Stuttgart Klavier und Dirigieren. Zu seinen Lehrern zählten u.a. Wan-Ing Oei-Ong, Wladimir Horbowski und Gerhard Wimberger..
Von 1982-1984 folgte er einer Einladung als Gastprofessor für Klavier an die Musikhochschule Musashino für Klavier  in Tokyo.

Klaus Kaufmann ist Professor im Ruhestand an der Universität Mozarteum und ist stellvertretender Leiter des Departments für Tasteninstrumente.

Lei Meng, Assistentin

 

studierte am China Conservatory in China und danach an der Universität Mozarteum in der Klasse von Klaus Kaufmann. Ein Jahr studierte sie am Conservatoire in Paris bei Michel Beroff als Austauschstudentin. Nachdem sie sowohl den Bachelor wie den Master mit Auszeichnung abgeschlossen hat, setzt sie momentan ihr Studium mit dem Postgraduate Lehrgang fort. Lei Meng hat zahlreiche Auszeichnungen und Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben erhalten.

Thomas Böckheler

 

studierte bei Robert-Alexander Bohnke, Wladimir Horbowski und Gerhard Oppitz Klavier. Bald nach seinem Examen wurde er Dozent am „Richard-Strauss-Konservatorium“ und an der Musikhochschule in München. Seit 2008 ist er zudem Professor an der Universität Mozarteum in Salzburg.

Rita Kaufmann

 

Rita Kaufmann studierte nach dem Abitur Klavier am Salzburger Mozarteum und Piano Accompaniment (Liedbegleitung und Kammermusik) an der Royal Academy of Music in London. Beide Studien schloss sie mit Auszeichnung ab.

Ein erstes Festengagement führte sie ans Theater Regensburg, von wo sie 2004 ans Staatstheater Nürnberg, zunächst als Solorepetitorin engagiert wurde. 2008 bis 2018 wirkte sie als Studienleiterin an diesem Haus und konnte sich neben der Erarbeitung eines großen Opernrepertoires auch immer wieder ihrer Passion für das Lied und die Kammermusik widmen.

Als Liedbegleiterin und Kammermusikpartnerin war sie in den letzten Jahren regelmäßig Gast bei dem Internationalen Kammermusikfestival Nürnberg und beim Festival Fränkischer Sommer.

Musikalische Assistenzen für Opernproduktionen führten sie nach Lissabon ( Das Rheingold) und San Diego ( Der Rosenkavalier) und im Jahr 2018 für zwei Produktionen zu den Bregenzer Festspielen.

Solistisch war Rita Kaufmann 2011 in den Produktionen Vasos Communicantes mit Solostücken von J.S.Bach, sowie 2013 im Faustballett,  mit Musik von Lera Auerbach, des Balletts des Staatstheater Nürnbergs auf der Bühne zu erleben.

Seit 2003 wurde sie wiederholt zu Masterclasses für Lied und Operngestaltung am China Conservatory, Peking, eigeladen.

2016 ernannte  die Royal Academy of Music, London sie zur  Associate der Academy(ARAM)

 

Im Juli 2016 spielte sie mit großem Erfolg den höchstvirtuosen Solopart in der Turangalila Symphonie von O.Messiaen mit der Staatsphilharmonie Nürnberg unter Leitung der Dirigentin Simone Young.

Ebenfalls 2016 trat sie bei einem Konzert im Rahmen des Beethovenfests Bonn in Berlioz‘ Lelio auf.

Seit September 2018 ist sie als stellvertretende Studienleiterin an der Staatsoper Stuttgart engagiert und hat einen Lehrauftrag an der Stuttgarter Musikhochschule.

     Galina Vracheva

 

Die musikalische Karriere der Schweizer Pianistin und Komponistin mit bulgarischen Wurzeln begann im Alter von fünf Jahren: Sie gewann sie einen nationalen Wettbewerb als Akkordeonvirtuosin. Als Klavierschülerin wurde sie dank ihres grossen Talents mit 14 im Jugendinternat des Tschaikowsky

Konservatoriums in Moskau aufgenommen und dort während fünf Jahren ausgebildet. Mit Diplomen in Klavier und Komposition schloss sie ihre Studien am Konservatorium von Sofia ab und bildete sich an der Hochschule für Musik in München weiter. 

 

An internationalen Wettbewerben gewann Galina Vracheva erste Preise, bekam Lehraufträge an deutschen Hochschulen, u.a. in München, und eine Gastprofessur für Konzertimprovisation am Tschaikowsky-Institut in Kiev. Ab 2000 unterrichtete sie Meisterklassen am Conservatorium van Amsterdam und am Haus Marteau bei Bayreuth und ab 2013 am Conservatorio della Svizzera Italiana. Sie ist regelmässig am Radio zu hören, u.a. bei SRF2 Kultur, BR Klassik und Oe1, und machte Aufnahmen für das ZDF und das Bayerische Fernsehen.

 

Galina Vracheva hat in ihrer Heimatstadt Plovdiv in Bulgarien (der diesjährigen Kulturhauptstadt Europas) ein Jugendorchester, die „Frank Martin Players“, sowie das Trimontiada Festival gegründet. Die Pianistin lebt in Zürich und tritt weltweit in Konzerthäusern und an Festivals auf, spielt zusammen mit renommierten Orchestern und Dirigenten Klavierkonzerte von Bach bis Rachmaninov mit ad hoc komponierten Kadenzen und improvisiert im Rahmen ihrer Solo-Rezitale nicht nur regelmässig über vom Publikum gewünschte Themen, sondern spielt auch eigene Werke. Sie hat eine Kammeroper "The Gift of the Magi" und eine Oper über des Leben des Zürcher Dichters Gottfried Keller komponiert.

www.galina-vracheva.ch

 

Felicitas Fuchs

Sopran

 

Felicitas Fuchs wurde in Prien/Chiemsee geboren und studierte Musik und Gesang an der Guildhall School of Music and Drama in London, wo sie mit zahlreichen Stipendien ausgezeichnet wurde. Ihre Lehrer waren Ian Kennedy, Charlotte Lehmann und Kurt Widmer, Meisterkurse absolvierte sie bei Dietrich Fischer-Dieskau, Kurt Widmer, Graham Johnson und Emma Kirkby. Im Jahr 2006 gewann sie den Liedwettbewerb des Bayerischen Rundfunks „La Voce“.

Auf der Opernbühne sang sie Partien wie Gretel (Hänsel und Gretel), Clorinda (La Cenerentola), Pamina (Die Zauberflöte), Micaela (Carmen), Anne Truelove (The Rake‘s Progress), Susanna (Le Nozze di Figaro), Mimi (La Boheme) und Oscar (Un ballo in maschera) u. a. in Regensburg, am Staatstheater am Gärtnerplatz München, ENO London,  Opera di Firenze und bei den Festspielen auf Gut Immling und Herrenchiemsee. Namhafte Dirigenten wie Lorin Maazel, James Gaffigan, Sir Neville Marriner,  Enoch zu Guttenberg, Sir Collin Davies und Riccardo Chailly haben ihre Karriere geprägt
Im Konzertfach brillierte die Sopranistin mit Mozarts „c-moll Messe“ in der vielgelobten Inszenierung des Leipziger Balletts in Bogotá, mit Graupner Kantaten mit dem Anton Webern Chor (Carus), in einem Konzert mit dem Qatar Philharmonic Orchestra anläßlich der UNESCO Welt-Konferenz in Paris, mit Mozarts „Requiem“ mit den Münchner Philharmonikern sowie den Einspielungen von Mahlers 4. Symphonie und Beethovens 9. Symphonie (Naxos). In der Uraufführung von Andrew Schultzes "Stille Sprache" sang sie die Hauptrolle. Weitere Höhepunkte waren Liederabende mit Helmut Deutsch und Haydns "Nelson Messe" mit der Academy of St Martin in the Fields anläßlich des 90. Geburtstags von Sir Neville Marriner.

 

Highlights der letzten Saison waren u.a. ein Weihnachtskonzert und Mahler 4 mit dem Lebanese Philharmonic Orchestra in Beirut, Beethovens 9. Symphonie mit dem Qatar Philharmonic Orchestra in Doha und dem Orquestra Simfonica De Les Illes Balears in Palma, R. Strauss "Vier Letzte Lieder" mit dem Cairo Symphony Orchestra im Opernhaus Kairo und dem Radio Symphonieorchester Prag. Neben zahlreichen Liederabenden stand auch Haydns "Schöpfung" mit dem Orquestra Simfonica De Les Illes Balears in Palma und eine Neuproduktion von Humperdincks „Hänsel und Gretel“ in Singapur mit dem SSO unter Chan Tze Law auf dem Programm.

Diese Saison begann mit Brahms Requiem anlässlich des 20 jährigen Bestehens der Tutzinger Brahmstage, es folgt ein Weihnachtskonzert mit dem Bayrischen Rundfunk und der Staatsoper München.  Darüber hinaus stehen gleich drei Rollendebüts an. Woglinde in Wagners „Rheingold“ an der National Opera of Tianjin unter Jingkai Sun, Menottis „Der Konsul“ am Tiroler Landestheater Innsbruck unter Uwe Sandner und Marzelline in Beethovens “Fidelio” am Nationaltheater in Prag unter Andreas Weiser.

www.felicitas-fuchs.de

 

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