Dozenten Klaviersommer 2017



 

Klaus Kaufmann

 

studierte in München, Salzburg und Stuttgart Klavier und Dirigieren. Zu seinen Lehrern zählten u.a. Wan-Ing Oei-Ong, Wladimir Horbowski und Gerhard Wimberger..
Von 1982-1984 folgte er einer Einladung als Gastprofessor für Klavier an die Musikhochschule Musashino für Klavier 
 in Tokyo.

Klaus Kaufmann ist Professor im Ruhestand an der Universität Mozarteum und ist stellvertretender Leiter des Departments für Tasteninstrumente.

 

 

Lei Meng, Assistentin

 

studierte am China Conservatory in China und danach an der Universität Mozarteum in der Klasse von Klaus Kaufmann. Ein Jahr studierte sie am Conservatoire in Paris bei Michel Beroff als Austauschstudentin. Nachdem sie sowohl den Bachelor wie den Master mit Auszeichnung abgeschlossen hat, setzt sie momentan ihr Studium mit dem Postgraduate Lehrgang fort. Lei Meng hat zahlreiche Auszeichnungen und Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben erhalten.

 

 

Andrea Lucchesini

 

1965 geboren, absolvierte Andrea Lucchesini seine Ausbildung in der Schule von Maria Tipo und weckte die internationale Aufmerksamkeit 1983 mit dem Sieg im Wettbewerb "Dino Ciani", am Teatro della Scala in Mailand. Seitdem hat er mit den angesehensten Orchestern musiziert unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Semyon Bychkov, Roberto Abbado, Riccardo Chailly, Dennis Russell Davis, Charles Dutoit, Daniele Gatti, Gianluigi Gelmetti, Daniel Harding, John Neshling, Gianandrea Noseda und Giuseppe Sinopoli.

 

Im Juli 2001 hat Andrea Lucchesini die neue Sonate von Luciano Berio in Zürich welturaufgeführt, auf diese Weise eine glückliche Zusammenarbeit fortsetzend, die mit dem Konzert "Echoing curves" desselben Autors begonnen hatte. Mit diesem Werk ist Lucchesini konzertierend durch die ganze Welt gereist. Schließlich hat er das Konzert mit der London Symphony für BMG eingespielt. Die "Sonate" hat er dann in Frankreich, Portugal, Belgien, Holland und England gespielt.

Sein Interesse für die Musik des 20. Jahrhunderts entdeckt man in seinem Repertoire und in seinen Programmvorschlägen wie auch in Tonaufnahmen und Mitschnitten - "Pierrot lunaire" von Schönberg, "Kammerkonzert" von Berg - aufgenommen für die Teldec mit der Dresdner Staatskapelle unter Giuseppe Sinopoli.

Seine Aufnahmen des gesamten Klavierwerks von Schönberg sowie von Werken von Berg, Manzoni, Nono, Boulez und Stockhausen legen Zeugnis ab von seiner großen Passion für die Musik des 20. Jahrhunderts.

 

 

Thomas Böckheler

 

studierte bei Robert-Alexander Bohnke, Wladimir Horbowski und Gerhard Oppitz Klavier. Bald nach seinem Examen wurde er Dozent am „Richard-Strauss-Konservatorium“ und an der Musikhochschule in München. Seit 2008 ist er zudem Professor an der Universität Mozarteum in Salzburg.

 

 

 

 

Emmanuel Mercier

 

begann sein Studium am Pariser Conservatoire Superieur im Alter von 14 Jahren und gewann dort 4 erste Preise (Klavier, Kammermusik, Harmonielehre und Kontrapunkt).
Nach der Teilnahme an einigen Masterclasses von Prof Evgeny Malinin studierte er ein Jahr in Kanada am Banff Center, wo er wichtige Anregungen von Lehrern, wie György Sebök, Menahem Pressler und auch von Komponisten, wie Luciano Berio, erhielt. Als Preisträger einiger Klavierwettbewerbe in Frankreich, Italien und Griechenland nahm er 1987 seine Lehrtätigkeit am Conservatoire Superieur auf, als Assistent seines früheren Lehrers. Seither war er Assistent erst von Brigitte Engerer und heute von Claire Désert. Er machte Einspielungen für das Radio, das Theater und den Film. Sein Repertoire umfasst eine hohe Bandbreite, von Bach bis Ligeti, sowohl in der Sololiteratur, als auch der Kammermusik und der Liedbegleitung. Seine Spezialität ist das Entdecken und die Aufführung von Raritäten
.

 

 

Mario Diaz

 

Der chilenische Tenor begann schon früh seine musikalische Laufbahn. Zunächst studierte er Konzertgitarre als Jungstudent an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest. Dem schloss sich ein Gesangsstudium am Stockholm University College of Opera bei Maestro Nicolai Gedda an. 

Zu seinen Lehrern gehörten ausserdem Prof. Monica Pick-Hieronimi, Prof. Kerstin Meyer, Maestro Ubaldo Gardini sowie Maestro Bruno Rigacci.

Auch die Zusammenarbeit mit Birgit Nilsson, Giuseppe Giaccomini, Ingvar Wixell sowie Gösta Winberg förderte seine gesangliche Entwicklung.

Er war u.a. Finalist im „Concorso Internazionale Voci Verdiane Busseto“ sowie dem „Luciano Pavarotti Gesangswettbewerb Modena“.

Nach Abschluss des Opernstudiums am Stockholm University College of Opera hatte er sein erstes Engagement am Royal Dramatical Theatre, wo er unter der Leitung von Ingmar Bergman sein schauspielerisches Talent unter Beweis stellen konnte.

Es folgte eine internationale Gesangs-Karriere, zu deren Stationen u.a. das Royal Dramatical Theater Stockholm, die Royal Opera Kopenhagen, die Nationaloper von Taipeh, die Latvian Nationaloper Riga, das Teatro Colon de Buenos Aires und das Bayerische Nationaltheater zählten.

So hatte er die Gelegenheit, mit namhaften Dirigenten wie Zubin Mehta, Carlo Franci, Bruno Rigocci, Sixten Ehrling und Siegfried Köhler zusammenzuarbeiten.

Indem er in Inszenierungen von Regisseuren wie  August Everding, Folke Abinius, Didier von Orlowsky und Oscar Figueroa mitwirkte, sammelte er wesentliche Erfahrungen.

Eine besondere, persönliche Beziehung hat Mario Diaz zur Spätromantik und zum Verismo. 

Deshalb spezialisierte er sich in den letzten fünf Jahren auf das spinto-dramatische Opernfach. Zu seinen bevorzugten Rollen, die ihm besondere Erfolge einbrachten, zählen Luigi („Il Tabarro“), Don José („Carmen“), Cavaradossi („Tosca“), Moritz („Adriana Lecouvreur“), Don Carlo,  Otello und Andrea Chénier .

Das künstlerische Ingenium von Mario Diaz erschöpft sich nicht im Opernrepertoire, sondern bewährte sich auch in der Liedgestaltung.

Durch seinen Lebenslauf, also seine südamerikanische Herkunft und seine langjährige Verbundenheit mit Schweden, ist er besonders mit der Liedkultur dieser Länder vertraut.

Er widmete sich nicht nur den deutschen, französischen und italienischen Komponisten, sondern bewies vor allem seine Stärke im spanischen Impressionismus, bei lateinamerikanischen Liedermachern wie Carlos Guastavino und Astor Piazolla, sowie mit Liedern aus der skandinavischen Tradition. Besonders mit Werken von Grieg und Sibelius ist er hervorgetreten.

Ab Oktober 2009 wird Mario Diaz als Professor am Mozarteum in Salzburg beschäftigt sein und junge Talente auf ihrem Weg in die Opernwelt begleiten.

 

 

Rita Kaufmann

 

studierte nach dem Abitur Klavier am Salzburger Mozarteum und Piano Accompaniment (Liedbegleitung und Kammermusik) an der Royal Academy of Music in London. Beide Studien schloss sie mit Auszeichnung ab.

 

Ein erstes Festengagement führte sie ans Theater Regensburg, von wo sie 2004 ans Staatstheater Nürnberg, zunächst als Solorepetitorin engagiert wurde. Seit 2008 wirkt sie als Studienleiterin an diesem Haus und konnte sich neben der Erarbeitung eines großen Opernrepertoires auch immer wieder ihrer Passion für das Lied und die Kammermusik widmen.

 

Als Liedbegleiterin und Kammermusikpartnerin war sie in den letzten Jahren regelmäßig Gast bei dem Internationalen Kammermusikfestival Nürnberg und beim Festival Fränkischer Sommer.

 

Musikalische Assistenzen für Opernproduktionen führten sie nach Lissabon ( Das Rheingold) und San Diego ( Der Rosenkavalier).

 

Solistisch war Rita Kaufmann 2011 in den Produktionen Vasos Communicantes mit Solostücken von J.S.Bach, sowie 2013 im Faustballett,  mit Musik von Lera Auerbach, des Balletts des Staatstheater Nürnbergs auf der Bühne zu erleben.

 

Seit 2003 wurde sie wiederholt zu Masterclasses für Lied und Operngestaltung am China Conservatory, Peking, eigeladen.

 

2016 ernannte sie die Royal Academy of Music, London zur Associate der Academy (ARAM)

 

Im Juli 2016 spielte sie mit großem Erfolg den höchstvirtuosen Solopart der Turangalila Symphonie von O.Messiaen mit der Staatsphilharmonie Nürnberg unter Leitung der Dirigentin Simone Young

 

 

 

 

 

 

 

 

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